Kontakt  |  

Sitemap  |  

Impressum  |  

Sie sind hier: 

>> Atypische Weidemyopathie, Grass Sickness 

Atypische Weidemyopathie, Grass Sickness

Facebook - verlinke uns!

www.weidemyopathie.de Portal und Forum zur Weidemyopathie

Pferdekrankheit

Aus aktuellem Anlaß möchte ich ein brisantes Thema aufgreifen. Wir sind vermutlich von einem Fall mit atypischer Weidemyopathie betroffen. Da wir dringend auf der Suche nach Ursachen und Behandlungsmethoden für die "atypische Weidemyopathie" oder "Grass Sickness", die auch "Weidekrankheit" oder "Graskrankheit" genannt wird sind, hoffen wir auf hilfreiche Tipps von betroffenen Pferdebesitzern.

Sympome & Behandlung der atypische Weidemyopathie

Fallbeschreibung der atypischen Weidemyopathie

Kurz zu unserem Fall, vielleicht können wir mithelfen. Wir besitzen mehrere Tinkerstuten, die seit einiger Zeit wenig bewegt werden und in der Winterzeit aufgestallt, mit Koppelgang waren. Vor wenigen Wochen (April 2011) weideten wir sie an und brachten sie schließlich auf unsere Sommerkoppel (Mai 2011).

Nach rund 48 Stunden zeigte unsere 8 jährige Zuchtstute merkwürdige Symptome: schwankender Gang, häufiges Abliegen. Schritt und Trab noch möglich, aber kein Galopp, selbst mit Treiben nicht möglich. Daraufhin holten wir den TA, der das Pferd auf Kolik behandelte und wir die Stute für 24 Stunden aufstallten.

Da eine klare Besserung auftrat, bekamen wir grünes Licht das Pferd erneut auf die Koppel zu stellen, allerdings mit viel Heu und nur begrenztem Gras. Bereits am nächsten Tag, mit Heu und Gras zeigte die Stute eine rapide Verschlechterung. Sie stand kaum mehr auf, schwitzte massiv und zitterte an den Gliedmaßen, sie setzte dunkelroten bis schwarzen Urin ab. Ein Aufstehen war so gut wie gar nicht mehr von sleber möglich. Nur mit Gewalt brachten wir Mia hoch und sie fiel immer wieder um. Nach 4 bis 8 Versuchen wurde sie koordinierter und konnte schwankend laufen.

Wir holten erneut den Tierarzt und legten die Stute in die gut gepolsterte Weidehütte. Schmerzmittel wurden gegeben und wir versorgten sie mit Wasser und ausschließlich Heu. Da sie nicht mehr aufstehen wollte, trieben wir sie vielfach täglich unter enormer Anstrengung hoch, wobei sie unter Zittern sich häufig wieder hinlegte oder umfiel. Nachdem sie 4,5,6 mal aufstand und wieder hinfiel, wurde sie langsam koordinierter und man gewann den Eindruck, sie möchte stehen, denn dann konnte sie plötzlich äppeln und Urin lassen. Wir liefen tagein, tagaus mit ihr - mit massivem Druck zum Aufstehen und nicht niederlegen. Der Appetit blieb, dennoch konnte sie nur noch im Liegen und mit menschlicher Hilfe Nahrung und Wasser zu sich nehmen. Schnelle Atmung, Zittern und Stöhnen inklusive.

Nachdem mehrere Tierärzte zu Rate gezogen wurden und keiner eine Diagnose fand, auch die Blutwerte gaben keinen Aufschluss, mussten wir sie verladen, was nur schwerlich möglich war. Zum einen lässt sie sich nicht verladen, zum anderen kam es hinzu, dass wir sie kaum mehr auf die Füße brachten (Tag 6).

>>> Wegen der vielen Tipps bezüglich Blutwerte: Der gemachte Bluttest ergab keinerlei nennenswerter Auffälligkeiten!

Danch Aufenthalt beim Tierarzt. Röntgenbilder ergaben, dass keine Rehe, kein Verschlag, nichts vorlag. Der Chiropraktiker fand ebenso nichts. Dennoch fraß unsere Stute ausschließlich im Liegen und kam nur zitternd, schwankend, nach vielen Versuchen und wieder umfallen, auf die Beine. Nach vielen Versuchen lief sie besser, sobald der Mensch weg war, lag sie wieder zitternd. Schmerzmittel, Selen, Cortison etc. wurden verabreicht. Ach ja, von Beginn an zog unsere Stute hinten hoch, zeigte eine komische Haltung und stellte die Hinterfüße weit unter den Leib, um überhaupt auf die Beine zu kommen, wenn überhaupt möglich.

Nach 10 Tagen wurden die Symptome besser und der TA meinte, wir könnten sie wieder heim holen. Gesagt - getan. Sie stand dann erneut auf der Weide (mit Raufutter) - übrigens hatten wir bis dahin noch immer keine Diagnose - auch nicht von all den gerufenen Spezialisten - und bereits nach 12 Stunden fingen die Symptome erneut an. Muskelzittern, abliegen, schwerfälliger Gang, schwitzen.

Eine Bekannte gab mir den Tipp bezüglich "Grass Sickness" und "Atypische Weidemyopathie" und laut der Bilder, den Symptomen und der Beschreibung ist es genau das, wie es bei uns leider der Fall ist.

Übrigens ist eine der Weiden, die wir zuerst nutzten, eine feuchte Wiese, mit Bäumen umgeben. 3 Pferde zeigten keine Reaktion und eine reagierte wie oben beschrieben.

Unsere Stute ist momentan keinesfalls über den Berg, wobei wir alle Tiere sofort weggeholt haben und die Stute momentan aufgestallt ist und nur von Heu, Mineralfutter und Müsli lebt. Sie trippelt vorne von links nach rechts, zeigt einen matten Blick und ist nicht trittsicher (Gleichgewicht fehlt - Nervenschädigung?), aber besser als vor kurzer Zeit, als sie fast festlag.

Die Tierärzte hier zeigen sich ratlos und bezüglich der Medikation bin ich am Suchen, denn die Tierärzte sehen es als ausreichend, dass das Tier vom Toxin weg ist (weg von der Weide). Ich persönlich hatte den Eindruck, dass Cortison (Entzündungshemmer) eine klare Besserung brachte, weshalb ich es jetzt erneut veranlassen werde. Ach ja, auch Bewegung, unter Umständen auch erzwungen, brachte immer eine kurzzeitige Besserung - dann wurden die Augen klarer, sie äppelte und urinierte und auch das Schwitzen wurde nach einer Zeit besser, der Stoffwechsel wurde angeregt, so meine Beobachtung.

Wer kann bezüglich atypischer Weidemyopathie helfen? Wer hat einen ähnlichen Fall? Wir sind mittendrin und wissen nicht, was wir konkret medizinisch veranlassen sollen (Spritzen, Medikamente etc.), denn die TA scheinen hier auch wirklich unklar zu sein.

Vom Gefühl her, weiß ich nicht, wie es momentan weitergeht, ob die Nervenschädigung irreversibel ist oder was wir akut tun können und sollten (kann nur auf mein Gefühl und meine humanmedizinischen Kenntnisse vertrauen). Seit 2 Tagen scheint zumindest der Zustand stabil zu sein, aber dennoch wenig gesund.

Bitte schreibt Eure Erfahrungen und wenn Tiere die Weidemyopathie überlebt haben, auch Eure Berichte, Mediaktionen und Wege, um das Tier zu retten.

Danke schon jetzt.

Mia hat die atypische Weidemyopathie ÜBERLEBT! Mehr unten!  

Berichtet hier von Euren Erfahrungen

Wer weiß mehr über die atypische Weidemyopathie?

27.01.2012 - marita.jaeger
Wir hatten ziemlich sicher 2 Todesfälle wg. der atyp. Weidemyopathie. Wie macht man mit der Weide weiter? Die anderen Pferde stehen jetzt im Winterauslauf ohne Gras, aber was machen wir im Sommer? Wir hätten 1 Alternativweide. Pferde: Isländer, stehen im Stadtgebiet München.

Liebe Grüße
Marita

01.12.2011 - Tanja
Mein Pferd zeigt seit Freitag vor 14tagen die Symptome einer a. Weidemyoglobie sie fing plötzlich stark zu schwitzen u zu zittern an der Hinterhand an. Ta meinte Kolik wurde darauf behandelt dann wollten wir sie zum Stall nehmen sie brach unterwegs zusammen u konnte nicht mehr aufstehen hinten sie stand immer auf der Zehe nicht auf der Sohle.die ldh got und ck Werte sind extrem erhöht sie hat 5 Tage gelegen und steht jetzt wieder 7 Tage geht auch in der Box umher und frisst gut sie schwitzt noch immer ihre Unterlippe hängt runter und sie tippelt auf den Hinterbeinen hin und her. Der Urin ist noch sehr dunkel und konzentriert und sie gibt in schwallartig ab. Wenn ihr auch irgendeinen Tipp für mich habt wäre ich sehr dankbar da ich nicht genau weiß wie ich sie noch besser behandeln kann...

-------------------------------------------------------------------------------
Tanja - melde Dich nochmal! Deine E-Mail hat hier nicht gestimmt, ich hatte Dir geschrieben!

Hallo Tanja,

es tut mir wirklich leid für Euch und ich kann es wirklich gut nachfühlen ... jetzt heißt es Kraft und Durchhaltevermögen aufbringen, denn immerhin habt ihr es auch schon eine ganze Weile geschafft!

Eure Geschichte klingt identisch wie unsere - exakt so ist es bei uns verlaufen.

Jetzt meine persönlichen Tipps, für die ich keine Garantie übernehmen kann, aber sie haben uns geholfen.

1. In jeden Fall das Pferd regelmäßig aufstehen lassen, kleine Runden gehen. Mia ist manchmal zu Beginn 4 oder 5 Mal hingefallen, aber wir haben sie mit Gewalt dazu gebracht, zu laufen. Sobald sie gelaufen ist, kam mehrmals Urin. Erst schwarz, dann dunkelrot, dann immer heller. Das ist für mich ein Zeichen, dass die Nieren zu arbeiten beginnen und das Gift ausgeschieden wurde. Das Gift / Toxin musste raus! Der Kreislauf und die Organe des Pferdes fingen nach unserer Beobachtung erst mit der Bewegung wieder richtig an. Daher hatten wir im 3 Stunden Rhythmus Mia aufgezwungen und sie brauchte bestimmt 10 Minuten, bis sie die Beine koordinierter bewegen konnte. Wir haben sie aufgezogen, mit Gerte und Peitsche zur Bewegung gezwungen - so hart es auch war. Danach ging es ihr immer für einige Zeit (Stunde oder zwei Stunden) besser. Das Pferd liegen lassen (das wollte unsere) war eine Verschlimmerung, denn der Urin und Kot ging nur schwer auszuscheiden (Entgiftung)!
2. Infusionen zum Entgiften sollen absolut hilfreich sein. Wir hatten nicht die Möglichkeit auf der Weide, aber es ist wohl das erste Mittel der Wahl.
3. Uns hat Cortison geholfen. Es sind offensichtlich entzündliche Prozesse im Körper (Schmerzen, Trippeln der Füße, Katzenbuckel, hochgezogener Rücken oder Bauch)im Gange - Cortison wirkt dagegen. Wir haben regelmäßig (!) Cortison gespritzt. Vorsicht bei tragenden Stuten (Fötus)
4. Darüber hinaus Vitamincocktail aus Selen, Vitamin E und ich glaube Magnesium.
5. Unbedingt viel trinken lassen (Entgiftung) und auch Raufutter geben (Stabilität Kreislauf)

Andere Tipps von Heilpraktikern gegen Weidemyopathie sind auch:

- Magnetfelddecke zum Entgiften auflegen
- Solidago und Lespedeza um die Niere zu stützen;
- Curare und Arsenicum Album gegen die Schmerzen.

Bitte lasse mich wissen, wie es weitergeht und ich drücke Dir alle Daumen! Wir haben es auch geschafft ... .

Ach ja, unsere Stute hat noch bestimmt 6 Wochen nach dem Vorfall weiter "getrippelt" und hatte Koordinationsschwierigkeiten beim laufen und engen Wendungen. Dies ist heute komplett weg. Wir haben auch das Cortison bestimmt für 6 Wochen weiter gegeben. Das Trippeln und die Muskelschmerzen wurden dadurch sichtlich besser.
Tamara

28.11.2011 - Sabine
Hallo, das tut mir sehr leid für eure Stute, hoffe Ihr bekommt das hin.
Hörte das Wochenende das erste mal von dieser Krankheit...... .
Mich würde einmal interesieren wodurch Sie hervorgerufen wird. Bin darauf angesprochen worden das die Pferde jetzt noch auf einer Knie hochen Weide stehen.... es sei wohl gefährlich?? Was meint Ihr?
Grüße

10.11.2011 - sabine melzner
mach seit heute das selbe mit unserer 24 jährigen stute mit heut morgen um 7 war alles noch in ordnung und um 10 lag sie auf der koppel und zeigte genau die selben symptome wie eure.wurde zuerst auf kolik behandelt aber nachdem ich jetzt etwas gegoogelt habe bin ich durch zufall auf euren beitrag gestossen.ich hoffe sie überlebt die nacht und über einen erfahrungsaustausch mit euch würde ich mich sehr freuen. viele grüße und danke im voraus sabine

05.10.2011 - Katja
Hallo, das hört sich ja schlimm an...ich weiß von meiner Freundin, dass es die tierärztliche Hochschule in Hannover sich in den Jahren 1995 und 2004/2005 mit Fällen dieser Krankheit beschäftigt hat...vielleicht meldet Ihr Euch dort mal.
Grüße und Besserungswünsche aus dem Saarland

P.s. Ihr habt ein tolle Seite, Glückwunsch

Gruß Ka

26.09.2011 - Ramona Schmidt
Hi Tamara,

ich habe mit meiner Freundin gesprochen, sie ist Tierheilpraktikerin. Bezüglich der atypischen Weidemyopathie sollte man folge Medikamente geben: Selen und Vitamin E; Solidago und Lespedeza um die Niere zu stützen; Curare und Arsenicum Album gegen die Schmerzen.
Sehr wichtig ist eine Magnetfelddecke, sollte sofort aufgelegt werden.

Leider konnte ich dich bisher telefonisch nicht erreichen. Ich hätte gerne gewusst, wie es Mia geht?

Ich denke an euch, wünsche gute Besserung und warte auf deine Antwort!

Liebe Grüße,
Ramona

18.08.2011 - Manuela Heunemann
Hallo,
auch meine Quarterstute hat die Myopathie überlebt. Es trat letztes Jahr Mitte Oktober auf, Pferd fiel auf einem gemütlichen Schrittausritt um, nachdem es vorher geschwankt und getaumelt hat. Es ging gleich ab in die Klinik, dort blieb sie 14 Tage. Behandelt wurde wohl nur mit Infusionen. Das Pferd wurde als gesund entlassen, es geht ihr auf den ersten Blick gut. Nach nun fast einem Jahr fällt aber auf, dass sie keine Kondition aufbaut. Sie wird gemütlich im Gelände geritten, nicht gestresst. Es fällt auf, dass sie nur wenig traben und galoppieren kann. Sie wird dann kurzatmig. Wir vermuten nun, dass das Herz evtl. noch geschädigt wurde. Weitere Untersuchungen folgen. Wie ging es bei ihrem Pferd weiter ? Würde mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen.
MfG

24.07.2011 - Gertrude
hallo,
könnte es sein, dass auf der besagten weide jakobskreuzkraut wächst? es blüht gelb und wächst auf feuchten wiesen.(fotos gibts bei google) bei pferden führt es zu vergiftung und leberversagen. Es gab zwei todesfälle in der gegend in der ich lebe.
hoffentlich geht der stute schon besser
gruesse gertrude

09.07.2011 - katrin
hallo...wenn ich euren bericht höre läuft s mir eiskalt den rücken runter...vielleicht wäre mal eine speichel/blutprobe nach aschow eine möglichkeit.
lg

08.07.2011 - Silberfeder
Hey,

das klingt ja grausig, ich hoffe, das es Euch schon besser geht?

Bei Atypische Weidemyopathie sollten Nierenunterstützende, Durchblutungsfördernde Medikamente und Entzündungshemmer gegeben werden.

Das Problem ist feuchtes Gras und starke Klimatische Umschwünge (die wir ja derzeit zu Hauf haben). Mal sind es nur 10°C, dann plötzlich 35°C.
Das setzt bestimmte Toxine im Gras frei, die geschwächten, alten oder sehr jungen Tieren bevorzugt stark zusetzen.

Eine Heilung ist leider nicht immer möglich.. ich hoffe aber von Herzen, dass es bei Euch hinhaut!

04.07.2011 - martin
hallo tami ist dein pferd wieder gesund?gruss martin

12.06.2011 - martin
hallo tami eine Vergiftung müsste man doch im blut nachweisenkönnen leider habe ich von dir keine telephonnummer !!!! übrigens über tinker und harry ist in der neuen cavallo ein bericht und photos liebe grüsse martin

09.06.2011 - Stefanie
Zwei Freundinen von mir haben je zwei ihrer Pferde duch Weidemyopathie verloren. Ein besonderes Kennzeichen war das die im Blut nachgewiesenen Muskelwerte extreme Werte nachwiesen. Der erste Verdacht und die ersten Anzeichen waren ähnlich wie bei einer Kolik. Alle Pferde lebten nach Ausbruch der Krankheit nur noch wenige Tage. Sie setzten braunen Urin ab,zitterten stark, hatten aber immer noch Hunger also frassen noch . Ihr Herzmuskel war angegriffen... Alle Tierärzte waren sich einig das es nur ganz geringe Überlegenschancen gebe und machten ihnen auch kaum Hoffnung.Im Verdacht waren Eichenbäume, späte Nachtfröste..., Ich drücke Euch ganz doll die Daumen das eure Stute es schafft

09.06.2011 - Katinka Lutze
Hallo Ihr,
leider (oder glücklicherweise) habe ich keine Erfahrungen mit der grass sickness, aber bei allen neurologischen Sachen würde ich es mit Hämolytan (u.a. B-Vitamine) versuchen.
Vielleicht könnte man ihr mit Kräutern auch bei der Entgiftung helfen?
Zusätzlich wäre es vielleicht möglich, homöopathisch zu unterstützen. (Einen erfahrenen Homöopathen fragen nach genauen Symptomen.)
Ich drück Euch die Daumen!

06.06.2011 - Christiane Ludwig
Ich weiß dass Frau S. Hoffmann aus Mörsdorf/Cochem vor einiger Zeit auch das Problem hatte und eine Stute von 4 erkrankten hat überlebt. Googelt mal den Lindenhof (Lewitzer Zucht) dann könnt ihr Kontakt aufnehmen......
Gruss
Christiane

03.06.2011 - Tanja
Hallo, die beschriebenen Symptome schliessen auch eine Vergiftung nicht aus.......ein Pferd bei uns am Stall hatte letztes Jahr solche Symptome und es handelte sich um eine Vergiftung, allerdings weiss die Besi bis heute nicht, wodurch, keines der anderen Pferde war betroffen, nur die Stute. Ist heute übern Berg, wurde auf Vergiftung behandelt und leidet heute noch zwischendurch unter Druchfällen......

GLG von der Tanja

02.06.2011 - Tamara
Danke für Eure Rückmeldungen!

Hier klicken, um einen Eintrag zu schreiben

Ein DANKE an all diejenigen, die Daumen drückten

Mia 

Ja, es gab viele die die Daumen im Mai gedrückt hielten, als wir um unsere tolle Tinkerstute "Mia" kämpften. Vermutlich eine Weidemyopathie hat uns aus heiterem Himmel heimgesucht. Für all diejenigen, die die Krankheit nicht kennen: hierbei handelt es sich um eine vermutlich toxische Vergiftung des Pferdes, die durch bestimmte Sporen oder Erreger im Erdreich ausgelöst werden kann. In Deutschland tappen die meisten Tierärzte meist noch im Dunklen und fataler Weise wird auf Kolik, Rehe u.ä. behandelt.

Wir hatten Glück und gehörten zu den wenigen (nur rund 5%), die der schrecklichen Vergiftung Herr wurden. Selen, Cortison, Vitamin E etc. gehörten zum Medikamenten-Cocktail, der neben Kampfgeist und tagelangem Einsatz unserer Wuchtbrumme das Leben rettete.

Wir hatten unfassbares Glück und ein Pferd, das kämpfte, selbst wenn es nur noch schwer atmend am Boden lag. Gott sei Dank ist alles überstanden und Mia kehrt nun nach Monaten des Gewichts- und Muskelverlustes langsam zur alten Form zurück. Jetzt heißt es trainieren und Muskeln aufbauen.

Übrigens: Mia ist heute anhänglicher denn je und es mag komisch klingen, aber Tiere wissen sehr wohl, wenn man um sie und mit ihnen gekämpft hat.

Danke an all die Mutmacher und Daumendrücker unter Euch!

Schreibt uns - wir stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Weidemyopathie geht. Nur wenn ALLE berichten und Informationen zusammentragen, können wir vielleicht GEMEINSAM Licht ins Dunkel bringen und Pferdeleben retten.

Bitte macht Fotos und Filme, wir brauchen dringend auch Anschauungsmaterial für akut Betroffene!

Mia nach der Weidemyopathie




Texte und Fotos unterliegen dem Copyright von Tinker-Online.de