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Chiropratiker für das Pferd

Chiropraktik bei Pferden – Blockaden und Symptome

Chiropraktik war schon seit 5000 Jahren als manuelle Behandlungs­methode bekannt, bevor Daniel David Palmer diese Heilmethode in den USA Ende des 19. Jahrhunderts neu entdeckte und die erste Schule für Human-Chiropraktik gründete.

Seither entwickelte sich diese Technik vor allem in Nordamerika zu einer regelrechten Kunst, die heutzutage sowohl in der Humanmedizin als auch bei vielen Gesundheitsproblemen und Rittigkeitsproblemen des Pferdes eingesetzt werden kann. Die Mehrheit der amerikanischen Pferdetrainer lässt ihre Showpferde regelmäßig sowohl vom Tierarzt als auch vom Chiropraktiker durchchecken, um das volle Leistungspotenzial ihrer Athleten nützen zu können.


Der Begriff Chiropraktik bedeutet frei übersetzt "mit der Hand behandeln". Im Zentrum dieser Wissenschaft stehen die gestörte Funktion der Wirbelsäule und die Auswirkung dieser Störungen auf die Biomechanik des Skeletts, die Muskulatur, das Nervensystem und den Gesamtorganismus.

Chiropraktik ersetzt natürlich nicht die traditionelle Veterinärmedizin, bietet jedoch insbesondere bei der Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule sowie bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen mechanischen Ursprungs eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin. Bei vielen Rückenproblemen ist die Chiropraktik oft die einzige Möglichkeit, die Ursache (Blockade) der Krankheit und nicht deren Symptome (Schmerz, Entzündung) zu beheben.

Wenn die chiropraktische Behandlung sachgemäß erfolgt, kann sie eine effektive Vorsorge zur Gesunderhaltung des Athleten Pferd sein. Sowohl akute als auch chronische Lahmheiten verursachen, auch wenn die Ursache nicht im Bereich der Wirbelsäule liegt, eine Schonhaltung, die wiederum zur Überbelastung anderer Strukturen führt und den Heilungsprozess negativ beeinflusst. Durch die chiropraktische Behandlung kann man in solchen Fällen die volle Beweglichkeit der Wirbelsäule wieder herstellen und dadurch sowohl die Selbstheilungskraft des Körpers anregen als auch sekundär auftretende Rückenprobleme.

Ein Irrglaube

Ein weit verbreiteter Irrtum ist es, zu glauben, dass der Chiropraktiker Wirbel oder Rippen "einrenkt". Wenn nämlich ein Wirbel "ausgerenkt" wäre, würde das zur Folge haben, dass das Pferd entweder gelähmt oder bereits tot ist.

Der Chiropraktiker sucht vielmehr mittels "Motion Palpation", darunter versteht man ein aktives Bewegen der Gelenke des Pferdekörpers mit besonderem Augenmerk auf die Zwischenwirbelgelenke, nach Bewegungseinschränkungen (Blockaden) und stellt die Gelenksbeweglichkeit durch ein „Adjustment", das ist ein kurzer, schneller Ruck in eine spezifische Richtung direkt am betroffenen Gelenk angesetzt, wieder her.


Einsatzmöglichkeiten der Chiropraktik:

Was kann der Chiropraktiker erreichen?

Wenn die chiropraktische Behandlung sachgemäß erfolgt, kann sie eine effektive Vorsorge zur Gesunderhaltung des Athleten Pferd sein. Sowohl akute als auch chronische Lahmheiten verursachen, auch wenn die Ursache nicht im Bereich der Wirbelsäule liegt, eine Schonhaltung, die wiederum zur Überbelastung anderer Strukturen führt und den Heilungsprozess negativ beeinflusst. Durch die chiropraktische Behandlung kann man in solchen Fällen die volle Beweglichkeit der Wirbelsäule wieder herstellen und dadurch sowohl die Selbstheilungskraft des Körpers anregen als auch sekundär auftretende Rückenprobleme.

Diese Symptomliste ist sicherlich nicht vollständig, jedoch zeigt sie, welche vielfältigen Auswirkungen eine Blockade haben kann.

Mögliche Auswirkungen

Mögliche Folgen der blockierten Wirbelsäule

Blockaden der Wirbelsäule können zu einer Beeinträchtigung der Muskelkoordination und der Beweglichkeit des Pferdes und somit zu einer Leistungsminderung führen. Folgende Symptome können auftreten:

Anatomie und Physiologie der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule des Pferdes besteht aus 7 Halswirbeln, 18 Brustwirbeln, an denen die Rippen ansetzen, 6 Lendenwirbeln, 5 Kreuzwirbeln, die zum Kreuzbein verwachsen sind, und 16 bis 18 Schweifwirbeln. Diese Wirbel sind durch Gelenke miteinander verbunden (es gibt an der Wirbelsäule des Pferdes ca. 200 Gelenke) und werden von einer Vielzahl von Muskeln, Bändern und Sehnen zusammengehalten. 80% der Gelenksstabilität wird dabei allein durch die Muskeln erzielt.

Zahlreiche Muskeln setzten an den Wirbeln an und sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Obwohl die Mobilität der einzelnen Wirbelgelenke nur gering ist, sind Hals und Rücken insgesamt sehr beweglich. Diese Beweglichkeit ist notwendig, da sich ein Pferd sonst weder taktrein bewegen, ein Hindernis überspringen oder sonstige von ihm verlangte Leistung erbringen kann.

Im Zentrum der Wirbelkörper liegt der Wirbelkanal, durch den das Rückenmark verläuft. Vom Rückenmark zweigen Nervenbahnen ab, welche die Wirbelsäule durch Aussparungen zwischen den einzelnen Wirbeln verlassen und Informationen zwischen Gehirn und Organen, Muskeln und anderen Teilen des Körpers in beiden Richtungen transportieren. Da das zentrale Nervensystem sämtliche Organe und Gewebeverbände überwacht und steuert, muss der ungestörte Informationstransport in beide Richtungen gewährleistet sein.

Eine bedeutsame Folge von Blockaden kann die Beeinträchtigung der Informationsleitung in den Nervenbahnen sein, die das Rückenmark zwischen den Wirbeln verlassen. Ist die Innervation der inneren Organe, der Haut, bestimmter Drüsen oder Blutgefäße gestört, kann es zu nachfolgenden Symptomen kommen.

Typische Symptome

Was sind Blockaden?

Chiropraktiker verstehen unter einer Blockade die funktionelle Fehlstellung eines Wirbels bzw. die Blockade seiner Gelenke. Das heißt, der normale Bewegungsspielraum des Wirbels ist eingeschränkt. Wirbelsäulensteifheit, Muskelverspannungen und eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit durch Überleitungsstörungen der Nerven können die Folge sein. Ist die Beweglichkeit zwischen zwei Wirbeln reduziert, kann dies Auswirkungen auf die Nervenstränge haben, die zwischen diesen bei den Wirbeln aus dem Rückenmark austreten. In einem abgedrückten oder gequetschten Nerv kann es zu einer Beeinträchtigung der Reiz- bzw. Informationsleitung kommen, die für eine saubere Koordination der Körperfunktionen und somit aller Muskelkontraktionen erforderlich ist.

Der Bewegungsablauf eines Spins oder Sliding Stops wird durch die Synchronisation vieler Muskeln ermöglicht. Wenn die Nervenfasern, die diese Muskeln innervieren, in ihrer Funktion gestört sind, bricht die Koordination zusammen. Kleine Störungen werden meist nur eine geringfügige Beeinträchtigung verursachen, können jedoch bewirken, dass das Pferd bei anspruchsvollen Aufgaben nicht seine volle Leistung erbringt. Fehltritte infolge mangelnder Koordination können dazu führen, dass Gelenke, Sehnen oder Bänder am Bein verletzt werden.

Bei bestehenden Blockaden versucht das Pferd, die fehlende Flexibilität der Wirbelsäule zu kompensieren, indem es seine Bewegungen und die Körperhaltung verändert und dadurch andere Teile der Wirbelsäule oder die Gliedmaßen vermehrt belastet. Sekundär können so weitere Blockaden und eine Verschlimmerung des Zustandes hervorgerufen werden.

Mit freundlichen Dank an den Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/4189/




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